Abenteuerliche Kommunikationsprobleme im Urlaub
Fast jeder hat das schon mal gehabt: Wer die Sprache des Landes, in dem man Urlaub macht, nicht beherrscht, muss sich oft mit Händen und Füßen verständigen. Wer Englisch spricht kommt schon um einiges weiter. In manchen Ländern ist einem aber auch mit Englisch nicht geholfen.
Das gilt für Länder wie etwa in Lateinamerika, wo häufig nur Spanisch oder Portugiesisch gesprochen wird. Mit einem Wörterbuch und ein paar rudimentären Kenntnissen, die man sich kurz vor der Reise noch aneignen konnte, funktioniert die einfache Kommunikation meist ganz gut. Essen bestellen oder im Hotel nach einem Handtuch fragen, klappt eigentlich immer. Im Zweifel werden Mimik und Gestik eingesetzt. Häufig kommt dabei ein verstecktes schauspielerisches Talent zu Tage.
Komplikationen fangen meist erst dann an, wenn es über die einfache Unterhaltung hinausgeht. Das fängt schon in Standardsituationen an. Zum Beispiel ist man auf der Suche nach einer bestimmten Sehenswürdigkeit. Im Wörterbuch steht, was man sagen soll: „Wo ist die Kirche?“ Ganz einfach. Zum Verstehen der Antwort– umfasst sie mehr als zwei Standardsätze – reichen die Urlaubs-Sprachkenntnisse dann aber nicht. In schlimmeren Situationen kann es tatsächlich zu ernsteren Problemen kommen. Was passiert, wenn man beispielsweise bestohlen wird und man auf der Polizeistation den Tathergang oder ähnliches erklären soll? Auch ein Arztbesuch kann kompliziert sein. In diesen Fällen wünscht man sich einen Übersetzer Spanisch. Sollte es wirklich eine brenzlige Situation wie diese geben, kann man in der Regel nach einem Dolmetscher fragen. Irgendwo ist dann zumindest jemand, der Englisch versteht. Das gilt auch, wenn man vielleicht die Hälfte versteht. Dann sollte man auf jeden Fall dafür sorgen, jemanden zu finden, der einem auch die andere Hälfte übersetzt. Sonst kann es ganz schnell zu Missverständnissen kommen, die die Situation nur noch unangenehmer machen.