Abenteuer Hausbau
Kurz nach unserer Hochzeit im letzten Sommer haben mein Mann und ich uns an das Abenteuer Hausbau gewagt. Und ich kann euch heute aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es wirklich ein Abenteuer ist, wenn man ein Haus bauen möchte.
Wir fingen also mit unserem Abenteuer im letzten September an. Zuerst ging auch alles recht zügig voran, sodass wir dachten, dass wir spätestens in diesem Sommer einziehen können. Leider wird daraus nichts. Denn als der Rohbau endlich stand, kam es zu einem unerwarteten Baustopp, weil die Materialien für die Solaranlagen nicht lieferbar waren. Und uns war es wichtig, dass unser Eigenheim über Solaranlagen verfügt, denn wir wollen ja etwas für die Umwelt tun.
Zu allem Übel kam dann eine Schlechtwetterfront über unsere Stadt, sodass die Bauarbeiter erst mal nicht weiterarbeiten konnten. Da wir auch noch kein Dach auf unserem Schmuckstück hatten, hat es natürlich richtig in den Rohbau reingeregnet. Nach 5 Tagen Dauerregen waren alles so nass in dem Haus, dass überall Luftentfeuchter aufgestellt werden mussten. Ihr glaubt garnicht, wie viel so ein Luftentfeuchter an Flüssigkeit aufnehmen kann. Auf jeden Fall hatten wir in jedem Raum diese Dinger stehen. Nach 3 Wochen ging es dann endlich weiter mit unserem Hausbau. Die Firma für die Solaranlagen hat endlich geliefert und so konnte das Dach mit den Sonnenkollektoren endlich auf unser Haus. Die Luftentfeuchter hatten mittlerweile auch dafür gesorgt, dass das Haus soweit wieder trocken war.
Mittlerweile sind wir an den Arbeiten im Innenbereich des Hauses. Aber auch hier geht nicht alles so glatt, wie wir uns das vorgestellt haben. Manchmal überlegen wir schon, ob wir nicht lieber ein fertiges Haus hätten kaufen sollen, das wir dann Stück für Stück nach unseren Wünschen umgestaltet hätten. Aber wenn wir dann abends noch etwas auf unserer Baustelle sitzen und uns ausmalen, wie es sein wird, wenn wir endlich vor unserem eigenen Kamin sitzen können, dann sind diese Gedanken schnell wieder ad acta gelegt.