Sonnensegel-Typ Fred Feuerstein
Selbst hergestellte Dinge haben immer einen besonders originellen und individuellen Charakter. Auch wenn das Ergebnis nicht immer perfekt ist, erfreut man sich daran meist mehr, als an gekauften Dingen. Und häufig findet man ja auch nicht immer das, was man wirklich sucht, so dass einem nichts anderes übrig bleibt, als selbst zum Werkzeug zu greifen. So lassen sich Reste Stoffe und sonstige ungebrauchte Gegenstände zu neuen sinnvollen Accessoires verarbeiten.
Ein schönes Beispiel ist ein selbstgemachter Sonnenschirm oder ein selbstgebautes Sonnensegel à la Fred Feuerstein, also wie man so schön sagt „frei Schnauze“ und wie man sie eben nicht im Laden kaufen kann. Hierzu verschraubt man einfach verschiedene Balken zu einem stabilen Gerüst, wobei es nicht auf den Millimeter ankommt. Gerade wenn es ein wenig schief und ungleichmäßig ist, wirkt dieser urzeitlich anmutende Sonnenschutz umso charmanter. Zur Bespannung können alle möglichen Stoffe verwendet werden, von Bettlaken, Matratzen-Stoffe über Gardinen bis hin – wie auf dem Foto zu sehen ist – alte LKW Planen oder alte Zeltplanen.
Wenn der Sonnenschutz auch als Regenschutz funktionieren soll, eignen sich hier natürlich am besten wetterfeste Markisenstoffe, die man auch als Restposten von verschiedenen Herstellern preiswert bekommen kann. Damit der Stoff nicht so schnell reißt, sollten am Rand Ösen angebracht werden, durch die man dann das Segel um die Balken spannen kann. Am Gerüst kann man dann noch verschiedene Dinge zur Dekoration anbringen oder auch ein paar alte Lampen. Zur Vervollständigung des Urzeitlichen Sonnenschutzes braucht man dann natürlich noch die entsprechenden Gartenmöbel oder Bänke, die man ebenfalls selbst herstellen kann. Am besten ein paar große Steine als Sitzplätze und eventuell einen großen abgeflachten Stein in die Mitte als Tisch. Und schon ist ein echter Abenteuerspielplatz für ihre Kinder bzw. eine passende Kulisse für Ihre Steinzeit-Gartenparty fertig.